Filmmarathon 14 – 18 – 28

Samstag, 08. November 2025

Dokus 14 + 18

Ort: FZ WW, Karl-Liebknecht-Straße 34, 06114 Halle (Saale)

Beginn: 10:00 Uhr

Doku 28

Ort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale)

Beginn: 15:00 Uhr

Wir zeigen die drei Dokumentarfilme der Langzeitdokumentation 14 – 18 – 28 der Regisseurin und Drehbuchautorin Cornelia Grünberg.

Die Filme 14 + 18 werden im Frauenzentrum Weiberwirtschaft gezeigt und anschließend laden wir dazu ein, sich zur Filmvorführung von 28 ins Puschkino zu begeben.

Cornelia Grünberg wird bei den Filmvorführungen anwesend sein.

In ihrer berührenden Dokumentarfilmreihe zeichnet die Regisseurin und Autorin Cornelia Grünberg ein sensibles Porträt von vier Mädchen, die mit 14 Jahren eine Entscheidung getroffen haben, die ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird.

In ihrem ersten Film der Reihe (14) begleitete Cornelia Grünberg die werdenden Mütter bis zur Geburt ihrer Kinder. Der zweite Film (18) dokumentiert das Leben der Mütter und Kinder zum Zeitpunkt der Volljährigkeit der jungen Frauen. Der dritte Film des Projektes (28) zeichnet 15 Jahre Leben nach – von Mut, Familie, Zusammenhalt und Entscheidungen, die alles verändern.

Er hat jetzt im Herbst seinen Kinostart und wir freuen uns sehr, in Kooperation mit dem Puschkino diesen Film zu den FrauenKulturTagen vorzustellen und werden ebenso kooperativ mit den filmmusik:tagen Sachsen-Anhalt, den Film (28) im Puschkino eröffnen.

„VIERZEHN – Erwachsen in neun Monaten“ (95min)

Vier Mädchen – Laura, Fabienne, Lisa und Steffi – sind zum ersten Mal verliebt, haben Sex und werden ungewollt schwanger. Als 14-Jährige müssen sie plötzlich über Leben oder Tod entscheiden. Abtreibung scheint die naheliegende Lösung, doch alle Mädchen entscheiden sich für das Leben mit Kind. Das Kunststück des Erwachsenwerden müssen diese vier Mädchen in 9 Monaten vollbringen, denn Fabienne, Steffi, Lisa und Laura sind selbst noch Kinder.

Neben den Tücken des Teeniealltags, versuchen die vier 14-jährigen Mädchen mit ihrer neuen Lebenssituation umzugehen. Die Unterstützung der Eltern oder die der kaum älteren Väter ist dabei oft keine Selbstverständlichkeit. Allen Widrigkeiten zum Trotz kämpfen die Mädchen hart, um nicht nur das eigene Leben, sondern auch das ihres Nachwuchses auf die Reihe zu kriegen.

(Welturaufführung auf der Berlinale 2012, Nominierung für den DGB-Preis Emden)

„ACHTZEHN – Wagnis Leben“ (95min)

Dem Gesetz nach markiert die Volljährigkeit einen Wendepunkt im Leben eines jeden Jugendlichen. Endlich kann man tun und lassen, was man will –oder etwa nicht?

Die Teenager-Mütter – Fabienne, Laura, Lisa und Stephanie haben ganz andere Sorgen. Nun, da sie volljährig sind, haben sie das Sorgerecht für ihre Kinder übertragen bekommen und damit zusätzlich zu der Verantwortung für das eigene Leben auch noch die für eine andere Existenz.

Im Mittelpunkt der Kämpfe und Krisen steht dabei weniger das Ringen um eine Balance zwischen den Ansprüchen der Kinder und ihren eigenen Glücksbedürfnissen als die Abwehr des Zugriffs Dritter auf den Nachwuchs. Daneben aber suchen sie – gleich ihren kinderlosen Altersgenossen – nach persönlichem Glück in einer sich permanent verändernden Gesellschaft…

(VIERZEHN und ACHTZEHN – Ehrung durch die Stadt Potsdam mit einem dotierten Preis für die „Beste künstlerische Leistung“ 2015; ACHTZEHN – Nominierung für den Metropolis-Preis für Beste Regie; ACHTZEHN – Verleihung des Metropolis Preis an die Redakteurin des Films Dr. Gudrun Hanke-El Ghomri (SWR) 2025. Mit beiden Filmen war Cornelia Grünberg auf sehr vielen nationalen und internationalen Festivals zu Gast).

Gegen 14:30 Uhr Ende der Filmvorführung im Frauenzentrum WW und Ortswechsel zum Puschkino.

„ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen“ (120min)

2008 waren Lisa, Fabienne, Laura und Steffi gerade mal 14. Und schwanger. Sie sagten: „Wir kriegen das hin.“ Und brachten Leyla, Valentin, Stella Luna und Jason zur Welt. 15 Jahre später: Ihre Kinder sind jetzt genauso alt wie sie damals. Zeit, zurückzublicken – und nach vorn. In ACHTUNDZWANZIG erzählen die jungen Mütter ihre Geschichten: Wie es war, mit 14 plötzlich Verantwortung zu übernehmen. Was sie geprägt hat. Und wie es ihnen – und ihren Kindern – heute geht. Vier Lebenswege zwischen früher Verantwortung, Erwachsenwerden und der Stärke des Mutterseins – nahbar, mutig, echt.

Einritt:

FZ WW: frei, Spenden erbeten!

Puschkino: normal: 8,00 €, ermäßigt: 7,00 € in Kooperation mit den filmmusik:tagen Sachsen-Anhalt und dem Puschkino