Sonntag, 22. November 2026
Workshop
Leitung: Marlene Holzwarth
Ort: Adolf-Reichwein-Haus, Regionalstelle der SPD Halle Große Märkerstraße 6, 06108 Halle (Saale)
Zeit: 11:30 Uhr
Singen baut das Stresshormon Cortisol ab, das ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Gleichzeitig schüttet der Körper beim Singen Endorphine und das Bindungshormon Oxytocin aus und schaltet die rechte und die linke Gehirnhälfte gleichermaßen ein. Das Nervensystem reguliert sich und der Vagusnerv wird aktiviert. Körper, Geist und Seele erfahren also eine Art Reinigung von negativen Schwingungen und bekanntermaßen sieht die Welt nach einem Abend Karaoke-Singen oder dem laut mitgesungenen Lieblingslied meistens schon wieder fröhlicher aus. Besonders intensiv ist jedoch die Erfahrung vom Singen in einer Gruppe. Das kann ein Chor sein, im Stadion, an Weihnachten im Familienkreis oder bei einer Demo. Plötzlich ist da dieses starke Verbundenheitsgefühl, die eigenen Grenzen scheinen sich für einen Moment aufzulösen und wir werden eins mit dem oder der Anderen.
Wie kann man also das Gefühl von Angst mit Singen überwinden?
In meinem zweistündigen Gruppen-Workshop möchte ich anhand von Übungen zur Stimmbildung, Atmung und Körperwahrnehmung zunächst Grundelemente der Gesangstechnik beibringen. Hier steht das Ausprobieren und Erfahrung sammeln im Zentrum und wird durch die nötigen theoretischen Hintergründe sinnvoll ergänzt. Dann werden wir gemeinsam Lieder verschiedener Stile und Gennres lernen und singen, die Mut machen, die eigene Stimme in sicherer Umgebung zu zu entfalten – in der Gruppe und ja vielleicht sogar allein…?
Der Workshop ist offen für Menschen jeglicher Altersstufe und setzt keine musikalische Vorbildung voraus, ist jedoch auch für fortgeschrittene Sänger*innen geeignet.
Spendenempfehlung: 5–10 €

